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Gedanken zum Mai
Endlich wieder die Jacke auf dem Arm tragen
statt um die Schultern.
Es riecht nach frisch gemähtem Gras
und Eis aus der Eisdiele.
Balkone werden zu Wohnzimmern,
Parks füllen sich mit Decken
und Lachen bis spät.
Der Himmel bleibt jetzt so lange hell,
dass man vergisst, nach Hause zu gehen.
Alles blüht gleichzeitig
und die Allergiker leiden,
während der Rest
nicht aufhören kann, tief durchzuatmen.
Das ist der Mai – dieser kurze Moment
zwischen „endlich“ und „schon wieder vorbei“.
